City_line Linz
Die city_line war schon toll - 9 Modelle konnten vorgestellt werden und das Beste ist, dass alle Modelle relativ gleich bewertet worden sind: hier das Abstimmungsergebnis am Plakat - die roten Punkte sind von den Erwachsenen (PolitkerInnen, Stadtgärten, Jugendamt), die türkisen Punkte sind von den Jugendlichen.
Stadträtin Wegscheider wollte die tollen Modelle allen PolitikerInnen zugänglichen machen und veranlsste eine zweite city_line im Neuen Rathaus. Nun wird die Entscheidung schwer sein, welches der Projekte weiter für die Bauwerkstatt ausgearbeitet wird. Deshalb gibt es am 8. November city_line zwo mit mehr PolitikerInnen und mehr Publikum! Im Neuen Rathaus um 15.30 Uhr im Foyer!
Für die Jugendlichen ging es bei diesem Termin nicht um eine Ausstellungsplattform für ihre Ideen sondern um Zusagen der Politik zur Umsetzung der Entwürfe.
Punkteabstimmung
höhle 6
bühne 11
baumhaus 16
weggestaltung 14
sitzmöbel muschel 6
arena 12
sitzpavillon mit dachmuster 12
unter der brücke 14
blume 13
city_line 2
Bei der zweiten city_line am 8. November 2004 gab es interesante Auseinandersetzungen und heftige Diskussionen. Das führte jedoch zu keinem Ergebnis: die Verantwortlichen der Stadt Linz konnten/wollten nicht entscheiden, welche der Umgestaltungsideen für den Volkspark in der Bauwerkstatt realisiert werden soll. Auch nach eindeutigen Fragen der Jugendlichen: " Sagen uns uns doch bis wann Sie eine Entscheidung treffen können!!!" konnte ihnen keine Zusage abgerungen werden. Auch zum angekündigten nächsten Verhandlungstermin im Jänner 2005 kam es nicht. Es wurden jedoch einige Anregungen der Jugendlichen aufgegriffen, so wurden z.B. die Büsche gerodet und der Park offener und lichter. Immerhin gibt es das Zugeständnis des Stadtgartenamts, Jugendinteressen, wie z.B. wetterfeste Sitzmöglichkeiten, Bänke zur Gruppenkommunikation etc. in weiteren Parkanlagen zu berücksichtigen.
Eine Gruppe bearbeitete in der Planungswerkstatt die Donaulände und konnte bei den city_lines ein tolles Modell vorstellen. Ein Engagement der Jugendlichen für den Freiraum Donaulände im Zuge von teens_open_space war seitens der Stadt nicht gewünscht gewesen. Doch die Jugendlichen sahen in teens_open_space eine Chance auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen und den nutzen den Projektrahmen, um einen Lösungsansatz für die Situation auf der Donaulände anzudenken und vorzuschlagen. Die Jugendlichen wollten mit ihrer Teilnahme am Projekt und ihrem Gestaltungsvorschlag eine konstruktive Diskussion zwischen Jugendlichen und Stadt starten. Diese Chance haben die Verantwortlichen leider nicht ergriffen.
Gelernt haben wir alle aus dieser Erfahrung...
Hier zu den Ergebnissen der Planungswerkstatt und zur Modellbeschreibung:in linz
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